Canons LCOS - Technologie
Muss ein Beamer ein Fliegengitter haben?

Da die Kippspiegel bei den DLP-Beamern oder die LCD´s nie nahtlos aneinander gebaut werden können, sind die my-großen Abstände (my=tausendstel Millimeter) der Einzel-Chip-Pixel auf der Leinwand als dunkle feine Stege sichtbar. Je größer wir projizieren desto breiter sind die Stege. Diese Stege schlucken nicht nur Helligkeit (ca. 15% auch Füllgrad genannt) sondern sie sorgen beim Betrachter auch dafür, dass ein "digital schlechter Eindruck" entsteht. Das muss allerdings schon lange nicht mehr sein. In der Zwischenzeit haben die Beamerhersteller JVC, Sony und Canon, Chips entwickelt, welche diese Pixelstege nahezu vermeiden. Mit dem ersten serienreifen und bezahlbaren Heimbeamer XEED SX 50 hat Canon einen Meilenstein gesetzt. Dies war der erste brauchbare Beamer mit dem LCOS-Prinzip. JVC nennt sein Chip-Prinzip DILA und Sony nennt es SXRD. Nur mit diesem Prinzip, der quasi verspiegelten Rückseiten von LCD-Chips, ist eine nahtlose Projektion möglich. Werden diese Beamer einsetzt, kann man etwas Unglaubliches während der Präsentationen erleben. Die Zuschauer unterhalten sich nicht mehr über die Vor- und Nachteile der digitalen Projektion, sondern über die Qualität der Fotografie oder des Filmes. Eine Entwicklung die wir uns als AV-Produzenten immer gewünscht haben.

Also, um Fliegengitter zu vermeiden muss es ein LCOS-Beamer sein!

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